Regionalliga West - Saison 2023/2024 - 22. Spieltag - Sonntag 18.02.2024  - 14:00 Uhr
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  • Faninfos zum Spiel bei Schalke 04

    Am Sonntag, 18. Februar spielt die Alemannia bei der Zweitvertretung von Schalke 04. Anstoß ist um 14 Uhr im Parkstadion. Infos zu Stadion, Tickets und Anreise gibt es hier.

    Am Sonntag, 18. Februar spielt die Alemannia bei der Zweitvertretung von Schalke 04. Anstoß ist um 14 Uhr im Parkstadion. Infos zu Stadion, Tickets und Anreise gibt es hier.


    Tickets:
    Das Kartenkontingent für Gästefans war auf 800 Karten begrenzt, die Karten sind bereits ausverkauft. Es wird keine Tageskasse für Gästefans geben, lediglich für Heimfans und neutrale Besucher.

    Nach aktuellem Stand (13.02., 09:00 Uhr) werden keine weiteren Karten für Gästefans zur Verfügung gestellt und auch ein Blocktausch steht nicht zur Debatte.  

    Anreise
    Die schnellste Route zwischen Tivoli und Parkstadion ist 145 km lang. Für Gästefans steht der Parkplatz A zur Verfügung, er befindet sich an der Adenauerallee 114-116, 45891 Gelsenkirchen.

    Es wird ein Fanbus zum Fahrpreis von 20 € eingesetzt, Abfahrt ist um 10:30 Uhr am Tivoli. Der Fanbus ist ausgebucht. 

    Zudem wird es zu diesem Spiel einen eigenen Entlastungszug, ausgelegt auf 600 Fans, geben. Der Zug startet um 09:55 Uhr am Aachener Hauptbahnhof und fährt ohne Zwischenhalte bis zum Hauptbahnhof Gelsenkirchen. Abfahrt ist an Gleis 3. Voraussichtliche Ankunft dort ist um 11:47 Uhr. Die Rückfahrt ist für 17:13 Uhr vorgesehen. Bitte beachtet an den Bahnhöfen die Anzeigetafel und Lautsprecherdurchsagen für etwaige Änderungen. Vom Hauptbahnhof zum Stadion werden Shuttlebusse bereitgestellt.

    Grundvoraussetzung für die reguläre Mitfahrt im Entlastungszug ist neben dem kostenlosen Optionsticket (im Fantreff oder Fanshop erhältlich) eine gültige Fahrkarte der Deutschen Bahn (Gruppenticket SchönerTagNRW, Deutschlandticket etc.), die man sich online oder am Ticketautomaten selber kaufen muss. 

    Fanutensilien:
    Es gelten die üblichen Beschränkungen. Blockfahnen sind nicht erlaubt. Trommeln müssen einseitig geöffnet oder einsehbar sein. Besonderheiten wie Spruchbänder etc. bitte per Email an fanbetreuung@alemannia-aachen.de anmelden.

    Stadion:
    Der FC Schalke 04 zog 1973 von der Glückauf-Kampfbahn ins Parkstadion um und spielte dort bis zur Fertigstellung der neuen Arena im Jahr 2001. Bis 2008 wurde das in Teilen verfallende Stadion noch für Freundschaftsspiele genutzt. Im Anschluss wurde die alte Haupttribüne komplett abgerissen und schließlich 2020 das "neue Parkstadion" eingeweiht. Die Zuschauerbereiche befinden sich nun ausschließlich auf der alten Gegengerade; das ehemals 70.000 Zuschauer fassende Stadion fasst nunmehr noch im Normalbetrieb 2.999. Das Stadion öffnet am Spieltag um 12 Uhr.

    Von zuhause / unterwegs:
    Das Spiel kann unter www.alemannia-aachen.de/ticker im Liveticker verfolgt werden.

    Wie üblich bietet www.dashitradio.de einen kostenlosen Audio-Stream an.

    Unter folgendem Link wird ein Video-Stream angeboten: https://regionalligawest.sporttotal.tv/de/events/1914cd13-2183-42a6-8180-268272648a7f

    Der Livestream wird im Klömpchensklub am Tivoli übertragen.

    Wir wünschen allen Alemannen eine gute und sichere Anreise und stehen für Fragen jederzeit hier oder vor Ort zur Verfügung.

     

     

Zu Gast bei der „körperlich stärksten U23 der Liga“

Alemannia reist zu Schalke 04 II ins Parkstadion

Nach dem Pokal ist vor der Liga: Am Sonntag gastiert die Alemannia bei der U23 des FC Schalke 04 und strebt dort den elften Pflichtspielsieg in Folge an. Anstoß im Parkstadion ist um 14 Uhr.

Es ist der – hoffentlich goldene – Abschluss des 22. Spieltags in Gelsenkirchen, den die Mannschaft von Trainer Heiner Backhaus gar nicht anders antreten kann als mit einer breiten Brust: Im Topspiel gegen RWO die Überhand behalten, Drittligist Viktoria Köln aus dem Pokal geworfen und nun bereits zehnmal hintereinander in einem Pflichtspiel gewonnen. Da ist es klar, dass so mancher Fan spätestens jetzt zu träumen anfängt. „Geträumt werden darf natürlich im Umfeld“, hat Backhaus überhaupt nichts dagegen, setzt aber hinzu: „Das gilt jedoch nichts für uns. Jedes Spiel geht bei 0:0 los und wir tun gut daran, den nötigen Respekt vor jedem Gegner zu wahren und von Spiel zu Spiel zu schauen.“

Und so wird als nächstes auf den Schalker Nachwuchs von Trainer Jakob Fimpel geschaut, der auch in diesem Jahr eine solide Rolle in der Regionalliga West spielt und aktuell auf Platz acht steht. Den Top-Scorer musste man allerdings im Winter ziehen lassen, Joey Müller (fünf Tore, fünf Vorlagen) wechselte zu Roda Kerkrade. „Schalke ist die körperlich stärkste U23 der Liga, ein erstaunlich robustes Team für das junge Alter. Dazu spritzig und schnell im Umschaltspiel. Dennoch wird der Gegner wie jede Nachwuchsmannschaft einen Nachteil in den Zweikämpfen haben, dazu fehlt ihnen selbstverständlich Erfahrung“, hat Backhaus den letzten Auftritt der Gelsenkirchener unter der Woche bei Rot Weiss Ahlen genaustens analysiert. Gegen die abstiegsbedrohten Rot-Weissen hatte S04 um seinen erfahrenen Kapitän Tim Albutat mit 2:0 geführt, ehe RWA die Partie drehen und in Unterzahl noch 3:2 gewinnen konnte.

Bei aller Beschäftigung mit der gegnerischen Mannschaft wird sich der Alemannia-Coach jedoch wie immer vorrangig mit seinen eigenen Schützlingen auseinandergesetzt haben. „Es spricht für sich, dass ich gegen einen Drittligisten im Pokal eine nahezu neu formierte Elf aufstellen kann, die sich dann auf dem Platz zerreißt und einen ungeheuren Kampfgeist aufweist“, hatte sich Backhaus am Mittwoch von der Leistung seiner Jungs beeindruckt gezeigt. Auch Bastian Müller, der gegen die Viktoria zum 1:0 getroffen hatte, stellt vor der Begegnung im Parkstadion fest: „Man sieht einfach, dass unser Kader quantitativ wie qualitativ sehr gut aufgestellt ist. Schalke ist jetzt wieder ein ganz anderer Gegner, aber wenn wir wieder alles raushauen, bin ich sehr zuversichtlich.“

Neben den Langzeitverletzten werden auch Uli Bapoh, Lukas Scepanik und Vincent Schaub am Sonntag nach wie vor nicht mitwirken können, der Einsatz von Julian Schwermann ist noch fraglich. „Dennoch kann ich alle Fans beruhigen: Wir werden mit einer äußerst schlagkräftigen Truppe dorthin fahren“, versichert der Trainer, der am Freitag zudem einen Überraschungsgast im Training begrüßen durfte: Sascha Marquet, der mit Achillessehnenproblemen bisher noch keine Minute in dieser Saison gespielt hat, trainierte wieder mit dem Team. „Das ist doch ein schöner Zeitpunkt für ein Comeback“, sagt sein sichtlich erfreuter Coach augenzwinkernd.

Wenig Grund zur Freude hatten dagegen die Fans der Alemannia im Vorfeld des Spiels auf Schalke: Lediglich 800 Gästefans sind im Parkstadion erlaubt, das Kontingent ist restlos vergriffen. Für alle gezwungenermaßen Daheimgebliebenen werden wie immer der Alemannia-Liveticker sowie der 100,5 – DAS HITRADIO-Audiostream angeboten. Zudem gibt es auf SPORTTOTAL einen Videostream. Die Bilanz gegen die jungen Schalker ist unterdessen verbesserungswürdig: Von 16 Spielen gewann Schwarz-Gelb nur drei, siebenmal siegte S04. Sechsmal – darunter auch im Hinspiel auf dem Tivoli – wurden die Punkte geteilt.

Die Partie des 22. Spieltags wird geleitet von Timo Gansloweit aus Dortmund. Seine Assistenten sind Tobias Severins und Tarik Damar.

Spieldaten

Aufstellung

FC Schalke 04 II: Paris – Van der Sloot, Talabidi, Albutat, Cissé, Gyamfi (81. Kopf) – Pöpperl (81. Bokake), Kaparos – Castelle (81. Schmidt) – Amadin (63. Balouk), Kabadayi (53. Krasniqi) / Trainer: Jakon Fimpel

Alemannia Aachen: Johnen – Winter, Hanraths, Rumpf, Strujic – Müller, Baum, Statovci (21. Töpken) – Willms (71. Brasnic), Heinz, Bakhat / Trainer: Heiner Backhaus

Tore

0:1 Müller (16.), 1:1 Kabadayi (18.), 1:2 Heinz (54.), 2:2 Castelle (60.), 2:3 Brasnic (90.+9)

Verwarnungen

  Statovci (7.),   Winter (21.),   Kabadayi (45.+4),   (75.),   Brasnic (77.),   Rumpf (86.),   Cissé (90.),   (90.+10)

Ecken

5 / 10

Schiedsrichter:

Timo Gansloweit (Dortmund) – Tobias Severins, Tarik Damar

Zuschauer:

1.600 (davon ca. 1.100 aus Aachen)

Wetter:

10 Grad, Regen

Besondere Vorkommnisse:

Gelbe Karte für Trainer Heiner Backhaus (75.) – Rote Karte für Schalke II nach Abpfiff

Auch auf Schalke gibt’s das Finale Furioso

Last-Second-Elfmetertor von Brasnic besiegelt 3:2-Sieg

Krachender Abschluss des 22. Regionalliga-West-Spieltags: Nach einem engen und intensiven Spiel gewann die Alemannia mit 3:2 bei der U23 des FC Schalke 04. Das Siegtor besorgte Marc Brasnic vor 1600 Fans im Parkstadion in der neunten Minute der Nachspielzeit per Foulelfmeter. Zuvor waren Bastian Müller (16.) und Anton Heinz (54.) für die Schwarz-Gelben sowie Yusuf Kabadayi (18.) und Niklas Castelle (60.) für S04 erfolgreich gewesen.

Was machst du nur mit unseren Nerven, Alemannia?! Durch ein erneut viel zu dramatisches Finish konnte die Tivoli-Truppe den elften Pflichtspielsieg in Folge einfahren und sich an der Tabellenspitze etwas vom ersten Verfolger, dem 1. FC Bocholt, absetzen. Doch was war in den vorangegangenen 100 Minuten passiert, ehe der eingewechselte Brasnic in der letzten Aktion des Spiels zum Elfmeterpunkt schritt und die offiziell 800 mitgereisten Alemannia-Fans durch einen humorlosen Schuss in die Mitte des Tornetzes in völlige Ekstase versetzte?

Erst einmal gab es auf schwarz-gelber Seite wieder ein paar Startelfveränderungen im Vergleich zum Sieg im Pokal gegen Viktoria Köln, fünf waren es an der Zahl. Unter anderem rückten die Stammkräfte Anton Heinz und Jan-Luca Rumpf wieder in die erste Elf. Kilian Pagliuca musste sich hingegen kurzfristig krank abmelden, Vleron Statovci rutschte für ihn rein. Alles in allem reiste die Alemannia äußerst dezimiert nach Gelsenkirchen.

Doch das tat der Favoritenrolle der Gäste keinen Abbruch, die sich nach einer mutigen ersten Viertelstunde der von zwei Profis unterstützten Schalker berappelte und vorlegte: Dustin Willms dribbelte sich am Strafraum durch ein paar Abwehrbeine durch, vom Fuß von Ibrahima Cissé prallte der Ball zu Müller. Dieser ging noch ein, zwei Schritte und versenkte die Kugel nahezu unhaltbar links unten – 0:1 (16.).

Viel Zeit zum Jubeln hatte der Alemannia-Tross aber nicht: Im direkten Gegenzug traf S04 eine unsortierte Aachener Hintermannschaft an und sah sich plötzlich in einer Zwei-gegen-Zwei-Situation. Der aus der Zweitligamannschaft in die Startelf beorderte Yusuf Kabadayi blieb mit Ball am Fuß vor Marcel Johnen cool und schob das Spielgerät zentral ein, Ausgleich (18.). Einen Augenblick später probierte es Niklas Castelle aus etwa 35 Metern mit einem Sonntagsschuss, der zum Glück nicht sein Ziel traf (19.).

Die Alemannia atmete kurz durch und hatte dann in Person von Willms das 1:2 auf dem Fuß: Heinz schickte seinen Stürmerkollegen in die Schnittstelle, doch Schalke-Keeper Julius Paris eilte heraus und verkürzte den Winkel, sodass Willms am Schlussmann abprallte (28.). Schalke verlangte den Alemannen schon in Halbzeit eins alles ab, sodass es bei tiefem Geläuf und Regenwetter mit einem gerechten 1:1 in die Kabinen ging.

Aus denen kamen die Gäste in Durchgang spritziger als die Königsblauen, was sich dann wieder recht schnell im Spielstand niederschlug: Heinz chippte einen Ball von halbrechts in den Sechzehner, wo niemand sich zuständig fühlte – das Leder rutschte durch bis an den linken Innenpfosten und landete am verdutzten Paris vorbei im Tor, die erneute Führung für die Alemannia (54.). Doch auch die sollte nicht lange halten, denn das aufopferungsvoll auftretende Schalke hatte die nächste Antwort parat. Blreon Krasniqi ließ einen Pass an den Strafraum gekonnt durch, sodass Castelle frei vor Johnen auftauchte, diesen umkurvte und zum 2:2 einnetzte (60.).

Beide Mannschaften legten damit in einem sonst eher zerfahrenen und von vielen Fehlern geprägten Spiel eine beeindruckende Effektivität an den Tag. Das Pendel hätte in den verbleibenden 30 Minuten ebenfalls für beide ausschlagen können, sowohl die Alemannia als auch Schalke konnten noch ein, zwei Halbchancen für sich verbuchen. Mit Beginn der Nachspielzeit erhöhten die Gäste mit letzter Kraft aber noch einmal die Schlagzahl. Eine Eckenserie von der linken Seite blieb jedoch genau so erfolglos wie ein – wie alle dachten – letzter Flankenversuch auf Heinz, den dieser frei vor Paris knapp verpasste (90.+5).

Aber nein, der allerletzte war es nicht, den der kam von Nils Winter von der rechten Seite. Im Strafraum wollte Heinz hochsteigen, doch Malik Talabidi drückte den Stürmer ohne Aussicht auf den Ball zu Boden, sodass dieser auf eben diesem landete. Schiedsrichter Timo Gansloweit pfiff tatsächlich Elfmeter, der Rest ist Geschichte. Wieder einmal hatte die Alemannia in einem Finale Furioso ein Spiel gewonnen.

 „So ein wichtiges Tor habe ich in meiner Karriere glaube ich noch nicht erzielt. Was für ein schönes Gefühl“, fand der Last-Second-Torschütze nach dem Spiel die treffenden Worte. Sein Trainer Heiner Backhaus ergänzte: „Ich bin einfach nur so stolz auf die Jungs. Die Charaktere dieser Mannschaft sind unfassbar. Aufgrund gerade einer kämpferischen zweiten Halbzeit brauchen wir uns nicht schämen, dass wir gewonnen haben.“ 

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